Energie zur Krisenvorsorge

Energie ist ein zentraler Pfeiler der Krisenvorsorge, weil sie die Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturen aber auch im privaten Haushalt sicherstellt. Ohne Strom fallen Kommunikation (Internet, Telefon), Wasserversorgung und -aufbereitung, Heizsysteme, medizinische Geräte und Kühlung von Lebensmitteln aus. Ein Mangel an Energie kann schnell zu einem dominoartigen Kollaps führen, der die öffentliche Ordnung und die Versorgungssicherheit zu Hause massiv gefährdet. Die Vorsorge, sei es durch Notstromaggregate, alternative Heizquellen oder einen bewussten Umgang mit Ressourcen, ist daher unerlässlich, um die Überlebensfähigkeit und Handlungsfähigkeit in einer Krise zu gewährleisten.

  • Kochen ohne Strom
  • Backen ohne Strom
  • Licht trotz Stromausfall
  • Heizen bei unterbrochener Stromversorgung
Energie zur Krisenvorsorge

Unterschätzte Auswirkung wenn Energieversorgung ausfällt

Ein kurzer Stromausfall ist in der Regel kein Problem. Hält dieser jedoch über mehrere Stunden oder sogar Tage an, entstehen bei Stromausfall Gefahren, die bis hin zur Lebensgefahr reichen. Während man bei einer kurzfristigen Unterbrechung der Gas- und Stromversorgung locker ein paar Stunden überbrücken kann, verhält es sich bei langem Versorgungsausfall anders. Sie können weder kochen, backen und heizen, noch im Restaurant essen gehen oder im Supermarkt um die Ecke einkaufen gehen. Selbst, wenn Sie einen Notvorrat anlegen, kann dieser ohne Energie nicht zubereitet werden. Kühlpflichtige Lebensmittel verderben, die Tiefkühltruhe taut ab und die gefrorenen Nahrungsmittel müssen schnellstmöglich verarbeitet werden. Dies ist nicht möglich, wenn der Gasherd oder Elektroherd kalt bleibt und auch die Mikrowelle nicht mehr läuft. Darüber hinaus lässt sich kein Bargeld von der Bank abheben, Arztpraxen haben geschlossen und die Kommunikation bricht zusammen. Fernseher, Radio, Internet und das Mobilfunknetz funktioniert nicht mehr. Endgeräte können nicht mehr aufgeladen werden. Deshalb ist bei der privaten Krisenvorsorge Energie ein zentrales Thema.

Darauf sollten Sie bei einer Krise vorbereitet sein

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Energie zum Zubereiten

Zum Zubereiten von warmen Mahlzeiten, heißen Getränken und zum Abkochen von Wasser kommen Gaskocher, Benzinkocher und Spirituskocher in Betracht. Auch auf dem Holzofen kann gekocht und gebacken werden. Notfalls lässt sich mit Teelichtern ein improvisierter Backofen konstruieren. Legen Sie immer einen Vorrat an passenden Energieträgern bereit: Gas, Benzin, Spiritus, Holz, Teelichter. Wichtig ist dabei, auf die ausreichende Menge an Energie zu achten.

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Energie zum Heizen

Mit einem Holzkohleofen kann das Haus beheizt werden. Sorgen Sie dafür, stets ausreichend Brennholz einzulagern. Der Vorrat an Holz zum Heizen sollte mindestens für einen kompletten Winter ausreichen. Das Holz muss trocken, vor allem aber sicher gelagert werden. In der Wohnung lässt sich zum Heizen ohne Strom ein Gasofen einsetzen. Dies ist beispielsweise mit einem kleinen Gaskocher mit Heizaufsatz machbar. Wenn Sie mit offener Flamme heizen, sollte grundsätzlich ein batteriebetriebener CO2 Warnmelder vorhanden sein, der vor Kohlendioxid warnt. Häufiges Lüften ist ebenfalls notwendig.

Gaskocher mit Heizaufsatz – wenn Energie ausfällt

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Energie für Licht

Im Bereich Energie spielt Licht eine wichtige Rolle. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit wird Licht nicht erst am Abend und in der Nacht benötigt, sondern auch morgens und am Nachmittag. Dies geht mit einem hohen Bedarf an Energie einher. Ausreichend Kerzen, Taschenlampen, Batterien bilden bereits eine gute Basis bei der Krisenvorsorge. Knicklichter und Leuchtstäbe können zum Beispiel im Kinderzimmer oder Outdoor eingesetzt werde, um eine sichere Lichtquelle zu haben, die über mehrere Stunden zumindest etwas Licht liefert. Sinnvoll ist eine Handkurbellampe, die unabhängig von einer Energiequelle funktioniert. Diese kann durch manuelles Kurbeln mit Energie versorgt werden.

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Energie für Kommunikation

Kommunikation ist energieabhängig: Telefonieren, WhatsAppen, Nachrichten hören. Kommt es zu einem Einbruch der Stromversorgung, sind wir weitestgehend von der Kommunikation abgeschnitten. Um das Handy aufzuladen, reicht eine herkömmliche Powerbank nur kurz aus. Deshalb ist eine solarbetriebene Powerbank oder ein Notstromgenerator eine sinnvolle Investition, um in Notfällen den Bedarf an Energie abdecken zu können. Unabhängig davon sollten Sie ein Kurbelradio kaufen, das ohne Energiequelle aufgeladen werden kann. Damit sind Sie jederzeit in der Lage, Nachrichten zu hören.