Worauf kommt es beim Notvorrat an?
Die Planung des persönlichen Notvorrats folgt keinen festen Regeln, sondern muss sich an zwei grundlegenden Zielen orientieren: der Sicherstellung Ihrer individuellen physischen Energieversorgung und dem Erhalt Ihrer mentalen Belastbarkeit. Es geht nicht nur darum, satt zu werden, sondern in einer Ausnahmesituation handlungsfähig zu bleiben.
Wichtigstes Ziel des Notvorrats: Autarke Versorgung
In erster Linie dient der Vorrat einer autarken Versorgung. Das bedeutet, dass Sie vollkommen unabhängig von Supermärkten, Lieferketten oder gar der Stromversorgung funktionieren müssen. Der Fokus liegt hierbei auf der lückenlosen Abdeckung des täglichen Kalorienbedarfs. Während im Alltag oft auf eine ausgewogene Nährstoffverteilung geachtet wird, zählt in einer echten Krise primär die Energiedichte, um Gewichtsverlust und Entkräftung vorzubeugen.
An Nervennahrung denken
Neben der Abdeckung des Energiebedarfs kommt beim Notvorrat auch der psychologische Aspekt hinzu. In belastenden Krisensituationen ist Nervennahrung extrem wichtig. Schokolade, Kaffee, Tee oder salzige Snacks dienen als wichtiger Moralboost. All das hilft dabei, in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Stationärer & mobiler Notvorrat
Bei der Krisenvorsorge wird zwischen zwei Arten der Vorratshaltung unterschieden. Für Zuhause können Sie auf schwerere Konserven und Gläser setzen. Diese sind meist kostengünstig, lange haltbar und enthalten Flüssigkeit, was Ihren Wasserhaushalt entlastet. Falls Sie gezwungen sind, Ihr Heim zu verlassen, benötigen Sie tragbare Nahrungsmittel für unterwegs. Hier kommt es auf eine extrem hohe Kaloriendichte bei geringem Gewicht an. Dies können hochkalorische Konserven und Süßigkeiten sein, noch effizienter sind Notrationen wie etwa NRG-5. Diese spezielle Notfallnahrung ist unkompliziert verzehrbar, oft ohne Kochen verzehrbar und nimmt im Fluchtrucksack kaum Platz weg.
