Stromausfall Gefahren unterschätzt

Ein flächendeckender Stromausfall beginnt unspektakulär: Das Licht geht aus, der Fernseher verstummt, die Heizung wird kalt. Was anfangs wie eine kurzzeitige Störung des Stromnetzes wirkt, kann bereits nach wenigen Stunden zu einer ernsthaften Gefahr werden. Die Gefahren, die mit einem längeren Stromausfall einhergehen, werden in Gänze unterschätzt. Dabei ist der Stromverbrauch und damit auch die Abhängigkeit an eine zuverlässige Stromversorgung größer denn je.

Auf Ratgeber Krisenvorsorge informieren wir Sie umfassend über Stromausfall, die Gefahren und darüber, wie Sie für Ihre Familie und sich selbst mit gut durchdachter Krisenvorsore Ausrüstung sinnvoll vorsorgen können, um Ihr konkretes Risiko zu minimieren.

  • Kalte Wohnung im Winter
  • Durchdringende Kälte & Feuchtigkeit
  • Erhöhtes Unfallrisiko
  • Gefangen in der Wohnung
  • Keine Kommunikation
Stromausfall Gefahren

Lebensgefahr bei Stromausfall

Was bei kleineren Stromausfällen allenfalls als nervend empfunden wird, bedeutet bei länger andauerndem, flächendeckenden Stromausfalls nicht nur kleine Einschränkungen, sondern Lebensgefahr! Auf die bekannten Unannehmlichkeiten möchten wir gar nicht erst eingehen. Im nachfolgenden Abschnitt beziehen wir uns ausschließlich auf Gefahrenlagen, an die man nicht denkt.

Das müssen Sie über die Gefahren durch Stromausfall wissen

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Winter - Erfrieren, Schimmel & Rohrbruch

Im Sommer benötigen wir deutlich weniger Energie. Es muss nicht geheizt werden, es wird morgens früh hell, abends später dunkel. Im Winter sinkt die Raumtemperatur bereits nach wenigen Stunden ohne Heizung drastisch ab. Die Räume kühlen aus und es bildet sich Feuchtigkeit, die zusätzlich das Frieren begünstigt. Nach wenigen Tagen ohne Heizen entsteht Schimmel.

Insbesondere für ältere Menschen, Kranke und Kleinkinder kann die anhaltende Kälte gesundheitliche Folgen haben. Senioren können erfrieren – vor allem, wenn sie keine Angehörige haben, die sich kümmern.

Ohne Stromversorgung kann Wasser in den Rohren frieren, die Gefahr für Rohrbruch steigt. Auch die Wasserversorgung ist nicht mehr gewährleistet.

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Aufzug geht nicht mehr

Menschen, die in den oberen Stockwerken wohnen und auf einen Fahrstuhl angewiesen sind, etwa, weil sie aufgrund des Alters oder einer Gehbehinderung keine Treppen laufen können, sind bei Wegfall der Stromversorgung im eigenen Zuhause gefangen. Sie können weder einkaufen gehen, noch auf sich aufmerksam machen.

Ältere, die von einem Pflegedienst betreut werden, haben diesbezüglich ein geringeres Risko, insofern der Pflegedienst nicht ausschließlich auf elektronische Organisation setzt. Hauptsächlich sind Menschen davon betroffen, die noch mobil, aber auf den Aufzug angewiesen sind. Sie können unter Umständen das Haus faktisch nicht verlassen.

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Ohne Kommunikation hilflos

Wenngleich Ältere und Kranke das höchste Risiko haben, kann auch für junge und fitte Menschen Lebensgefahr entstehen, wenn die Versorgung mit Energie ausfällt. In der Dunkelheit besteht erhöhte Sturzgefahr und Verletzungsgefahr. Ist keine Kommunikation möglich, weil das Festnetz ausfällt oder das Smartphone nicht mehr geladen kann, wird das Hilfe rufen unmöglich. Auch der Hausnotruf, der Hilfsbedürftige im Notfall schützen soll, ist ohne Energie nutzlos.

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Erhöhte Brandgefahr

Durch Kerzen und alternative Kochmöglichkeiten erhöhen sich bei Stromausfall Gefahren! Daher gehören Feuerlöscher und Löschdecke unbedingt in die Krisenausrüstung! Ein CO-Melder ergänzt Ihr Sicherheitspaket.

Checkliste Stromausfall-Vorsorge: Was Sie wirklich brauchen

Eine gut durchdachte Vorbereitung auf einen länger andauernden Stromausfall basiert auf der Unabhängigkeit von externen Versorgungsnetzen (Strom, Gas, Wasser, Einkauf). Neben Trinkwasser und einem Notvorrat aus Lebensmitteln, ist dies eine sinnvolle Grundausstattung für Ihren Haushalt, um bei Stromausfall Gefahren zu reduzieren.

Kategorie Notwendige Ausrüstung Hinweis
Energieversorgung Notstromgenerator, Solar-Panel (portabel),
Powerbanks
Generatoren nur im Außenbereich betreiben (Abgasgefahr).
Wärme & Kochen Gaskocher (inkl. Kartuschen), passender Heizaufsatz, Schlafsäcke, Petroleumofen, warme Kleidung, CO-Melder Gaskocher/Heizungen nur bei Belüftung nutzen! Ein CO-Melder warnt vor tödlichem Kohlenmonoxid.
Kommunikation Kurbelradio oder Batterieradio Wichtig für den Empfang von Durchsagen der Behörden.
Beleuchtung Taschenlampen, LED-Campinglaternen, Stirnlampen, Ersatzbatterien Vermeiden Sie offenes Feuer (Kerzen) wegen der Brandgefahr.
Brandschutz Feuerlöscher (idealerweise Fettbrandlöscher), Löschdecke Erhöhtes Brandrisiko durch Kochen und Heizen mit Gasflammen im Notfall.

Stromausfall Berlin 2026 (Januar)

Blieb der Schneefall an Weihnachten 2025 aus, begrüßte Frau Holle mit Minusgraden und dicker Schneedecke das neue Jahr 2026. Während sich bundesweit viele Kinder darüber freuten, noch in den Winterferien die Schlitten aus dem Keller zu holen, gab es in den Stadtteilen Berlin Lichterfelde, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf eine eiskalte Überraschung.

Gezielter Anschlag verursacht in Berlin Stromausfall

Am Samstag, den 3. Januar 2026 kam es es in den frühen Morgenstunden (ci. 6:00 Uhr) durch einen gezielten, politisch motivierten Brandanschlag zu einem Stromausfall. Es wurden fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel zerstört.

100.000 Anwohner ohne Strom, Heizung, Telefon, Internet

Rund 45.000 Haushalte, geschätzt circa 100.000 Anwohner, sowie etwa 2.000 Gewerbebetriebe sitzen ohne Strom da. Aufgrund des Ereignisses ist die komplette Elektrik ausgefallen: Heizung, Licht, Internet, Aufzüge, Straßenbeleuchtung (außer Gaslaternen), Alarmanlagen. Auch Arztpraxen und Geschäfte sind betroffen. Die gesamte Infrastruktur ist zusammengebrochen.

Erst einen Tag später rief die Stadt Berlin eine Großschadenlage aus und teilt mit, dass die Anwohner voraussichtlich bis zum 8. Januar 2026 ohne Strom aushalten müssen. Das gesamte Schadensbild wird erst im Laufe der Zeit ersichtlich.

Pflegeeinrichtungen und Altenheime geräumt

Altersheime und Pflegeeinrichtungen sind nicht mit Notstrom versorgt. Seniorinnen, Senioren und Pflegebedürftige wurden in aufgewärmte Turnhallen evakuiert, wo sie notversorgt wurden und auf Feldbetten übernachten konnten.

Blackout Berlin: Schulen geschlossen

Auch für Kinder drohen bei Stromausfall Gefahren. Die Verantwortlichen drückten sich in der Öffentlichkeit schwammig aus. Durch die Blume signalisierten sie jedoch, dass der Schulbetrieb ab Montag nicht sichergestellt ist. Schulgebäude – auch Kindergärten – können weder beleuchtet, noch geheizt werden.

Probleme der Anwohner und Gefahren

Die winterliche Lage im Januar 2026 verschärfte für die betroffenen Berliner die Situation  im Vergleich zu sommerlichen Stromausfällen massiv. Die folgende Tabelle fasst die kritischen Bereiche zusammen:

Bereich Spezifische Problematik Konsequenz für die Anwohner
Heizung & Wärme Ausfall elektrischer Umwälzpumpen und Steuerungen. Schnelles Auskühlen der Wohnungen bei Minusgraden; Gefahr von Frostschäden an Rohren.
Medizinische Versorgung Entleerte Akkus bei Heimbeatmungs- und Überwachungsgeräten. Lebensbedrohliche Notfälle; notwendige Evakuierung von Pflegeheimen und Intensivpatienten.
Infrastruktur & Verkehr Ausfall von Ampelanlagen und Teilausfälle der S-Bahn (S1, S7). Erhöhtes Unfallrisiko; massive Einschränkung der Mobilität; Bahnhöfe ohne Beleuchtung.
Versorgungslage Schließung von Supermärkten (Kassensysteme/Kühlung) und Tankstellen. Kein Zugang zu Lebensmitteln, Bargeld oder Treibstoff im unmittelbaren Umkreis.
Kommunikation Instabilität von Mobilfunk und Totalausfall von IP-basiertem Internet. Erschwerte Notrufabsetzung; Informationsdefizit der Bevölkerung über die aktuelle Lage.

Staatliche Krisenvorsorge nicht ausreichend

Obwohl die Bundesrepublik Deutschland staatliche Krisenvorsorge betreibt, hat der Blackout in Berlin gezeigt, dass der Staat bei Stromausfall Gefahren für die Bevölkerung nicht adäquat abwenden kann. Die staatliche Vorsorge zur Gefahrenabwehr ist nicht ausreichend.

Einsatzkräfte und Bundeswehr in Berlin

Aufgrund der Schwere der Lage wurde offiziell eine Großschadenslage ausgerufen, die eine koordinierte Reaktion aller Rettungskräfte erforderte. Über 350 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sind unermüdlich im Berliner Südwesten vor Ort, um Notunterkünfte mit Feldbetten zu errichten und sogenannte „Katastrophen-Leuchttürme“ als zentrale Anlaufstellen für Notrufe zu betreiben. Unterstützt werden sie dabei von drei zusätzlichen Hundertschaften der Polizei, die zur Sicherung der betroffenen Gebiete und zur direkten Information der Bürger im Einsatz sind.

Nach einem Tag Stromausfall Belastungsgrenzen erreicht

Da die zivilen Kräfte – nach nur einem Tag – an ihre Belastungsgrenzen stießen, hat das Land Berlin zudem offiziell um Amtshilfe durch die Bundeswehr gebeten.

Es wurde 3 Tage über den Bundeswehreinsatz diskutiert. Am 4. Tag traf die Bundeswehr in Berlin ein. Diese unterstützt die Maßnahmen insbesondere im logistischen Bereich: Durch die Bereitstellung leistungsstarker Stromaggregate und mobiler Heizmöglichkeiten trägt die Bundeswehr maßgeblich dazu bei, kritische Einrichtungen stabil zu halten und die zivilen Helfer bei der Bewältigung dieser außergewöhnlichen Krise zu entlasten.

Trotz Katastrophenschutz: Keine ausreichenden Notstromgeneratoren

An die Belastungsgrenzen kommt auch die Krisenausrüstung des Staates. Auf der Website des Bundesministerium des Inneren und für Heimat stand die Information, dass das THW 470 Generatoren in die Ukraine lieferte. Der Inhalt wurde ausweislich des Webarchivs am 4. Januar 2026 gelöscht – genau an dem Tag, an dem Verantwortliche in Berlin das Großschadenereignis ausgerufen haben.

Hintergrund: Die deutsche Regierung hält für den Bevölkerungsschutz Notvorrat sowie technisches Equipment für Krisen aller Art vor. Nach dem kalten Krieg wurde die staatliche Krisenvorsorge massiv vernachlässigt. Bunker als Schutzbauten wurden zurückgebaut, Notbrunnen reduziert.

Technische Hürden und Wintereinbruch: Warum die Reparatur im Januar stagniert

Die Wiederherstellung der Stromversorgung im Berliner Südwesten soll etwa eine Woche andauern. Der anhaltende Schneefall, einhergehend mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, macht eine schnelle Instandsetzung unmöglich. Die Techniker arbeiten unter Hochdruck in 24-Stunden-Schichten, doch die Kombination aus Brandschäden und Januarfrost lässt eine vollständige Netzstabilität laut Betreiberangaben erst für den 8. Januar erwarten.

Anwohner sollen sich evakuieren

Die Berliner Regierung schätzt die durch den Stromausfall ausgehenden Gefahren für die Bevölkerung sehr hoch ein. Sie fordert Anwohner auf, sich selbst zu evakuieren. Anwohner sollen zu Freunden, Verwandten, Bekannten oder ins Hotel. Sie sollen sich ins Restaurant begeben, um sich dort mit heißem Tee und warmem Essen aufzuwärmen.

Eine staatliche Versorgung ist also nur begrenzt möglich. Die Bevölkerung ist weitestgehend auf sich alleine gestellt. Sie muss auch die Kosten für Restaurantbesuche und Hotel selbst aufkommen.

Tag 4 Berliner Blackout

Die Temperaturen sinken weiter auf -7 Grad Celsius. Wohnräume sind inzwischen bis auf 0 Grad abgekühlt. Wasserrohre und Heizungsrohre frieren zu, platzen. Aufgrund ausgefallener Pumpen laufen Fäkalien in Keller. Einbrüche steigen massiv an, es kommt zu Plünderungen. Geschäfte müssen tonnenweise Lebensmittel vernichten.

Es gibt erste Todesopfer. Menschen verdursten und erfrieren. Fraglich ist, wie viele Menschen in ihrer Wohnung gefangen und nicht in der Lage sind, Hilfe zu rufen.

Kritik wird indes am regierenden Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) laut. Dieser sei am Tag des Terroranschlags in Berlin zum Tennisspielen gewesen, anstatt sich unverzüglich dem Stromausfall und den damit verbundenen Gefahren der Bürger zu widmen. In einer Pressekonferenz am Sonntag hatte Bürgermeister Kai Wegner noch mitgeteilt, er habe sich am Samstag zuhause im Büro eingeschlossen, um das Krisenmanagement telefonisch zu organisieren.

Tag 5 Berlin hat wieder Strom

Um die Mittagszeit gab es zum Blackout in Berlin eine Pressekonferenz. Darin wurde verkündet, dass im Laufe des Tages alle Haushalte wieder Strom haben werden. Als nächstes würde man sich um die Heizungen kümmern.

Tag 5 Bundeswehr da – Essensausgabe, aber keiner geht hin

Die Bundeswehr ist eingetroffen und hat am 5. Tag des Blackouts an 7-8 Standorten Feldküchen aufgebaut, um die Anwohner mit warmem Essen zu versorgen. Dafür hat die Truppe pro Standort 500 Portionen Bolognese vorbereitet.

Allerdings: Als die Bundeswehr in Berlin einsatzbereit war, hatten alle Haushalte wieder Strom, so dass die Essensausgabe der Feldküchen kaum in Anspruch genommen wurde. Ein Angehöriger der Bundeswehr teilte vor Ort in einem Interview mit, dass von den 500 Portionen wahrscheinlich nur 50 von den Bürgern angenommen würden.

Dass die Bundeswehr zu spät in Berlin eintraf, ist nicht der Truppe anzukreiden, sondern bürokratischen, rechtlichen und politischen Gründen geschuldet.

Kritische Infrastruktur stellt bei Stromausfall Gefahr dar

Wie bereits oben in der Tabelle erwähnt, ist bei massivem Stromausfall die Mobilität stark eingeschränkt: Bahnhöfe können nicht mehr vollständig betrieben werden. S-Bahnen und Straßenbahnen fallen aus, Elektro-Autos können nicht mehr aufgeladen, Verbrenner nicht mehr getankt werden. Ampeln fallen aus.

Noch schlimmer: Taxis, Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei können nicht mehr angerufen werden, wenn Festnetztelefon und Internet nicht mehr funktionieren und die letzte Aufladung des Handys sich dem Ende neigt.

Aufrufe der Berliner Behörden werden zwar über Radio, Fernseher und das Internet übertragen – doch ohne Strom sind weite Teile der Bürger im betroffenen Gebiet von jeglicher Information abgeschnitten.

Fazit: Eigenvorsorge und zivilgesellschaftliche Unterstützung

Der Anschlag auf das Stromnetz im Januar 2026 verdeutlicht die Notwendigkeit der privaten Krisenvorsorge. Ein großflächiger Stromausfall führt zum sofortigen Ausfall zentraler Infrastrukturen, deren Instandsetzung – wie das Beispiel Berlin zeigt – mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

Bürger müssen  vorsorgen

Staatliche Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich vorrangig auf kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser. Private Haushalte bleiben weitestgehend alleine auf sich gestellt, weshalb eine eigenverantwortliche Vorbereitung notwendig ist, um die Zeit bis zur Wiederherstellung der Netze sicher zu überbrücken.

Helfen Sie anderen

Neben der persönlichen Absicherung ist die unmittelbare Kontaktaufnahme zu hilfsbedürftigen Angehörigen und Nachbarn ein wichtiger Bestandteil der Schadensbegrenzung.

Dass staatliche Strukturen im Extremfall überlastet sind und die erste Hilfe aus der direkten Umgebung kommen muss, hat bereits die Flutkatastrophe im Ahrtal eindringlich gezeigt.

Besonders bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Abhängigkeit von medizinischen Geräten sollten Angehörige, Freunde und Nachbarn sich sofort kümmern:

Hingehen, hinfahren, an der Tür oder am Fenster klopfen kann Leben retten! Holen Sie Angehörige zu sich nach Hause! Lassen Sie niemanden alleine!

Stromausfall Gefahren: Sorgen Sie vor

Eine sachgerechte Ausrüstung zur Bewältigung von Stromausfällen sollte folgende Schwerpunkte abdecken:

  • Wärme: Vorhaltung von Decken, Schlafsäcken und angemessener Kleidung für den Fall eines Heizungsausfalls bei Frost.
  • Energieautarkie: Bereitstellung von Lichtquellen (Taschenlampen, Laternen) und Powerbanks, die unabhängig vom Stromnetz funktionieren.
  • Informationsbeschaffung: Nutzung von Batterie- oder Kurbelradios zum Empfang behördlicher Mitteilungen bei ausgefallenem Mobilfunknetz.
  • Soziale Fürsorge: Frühzeitige Absprache mit Nachbarn über vorhandene Ressourcen und Hilfsbedarfe im Krisenfall.

Bereits das Informieren über derartige Gefahrenlagen reduziert die individuelle Abhängigkeit von externer Hilfe, erhöht zugleich den zivilen Bevölkerungsschutz für sich selbst und die Nächsten.